By November 17, 2014 0 Comments Weiterlesen →

Abteilung Querschnittlähmungen am SRH Klinikum Karlsbad-Langensteinbach unter neuer Leitung

Dr. Carl Hans Fürstenberg (links) hat Anfang November seine seine Tätigkeit als Chefarzt aufgenommen.

Dr. Carl Hans Fürstenberg (links) hat Anfang November seine seine Tätigkeit als Chefarzt aufgenommen.

Dr. med. Carl Hans Fürstenberg setzt auf Tradition und Innovation in der Behandlung querschnittgelähmter Menschen.

Anfang November hat Dr. Carl Hans Fürstenberg seine Tätigkeit als Chefarzt der Abteilung Querschnittlähmungen (Paraplegiologie) am SRH Klinikum Karlsbad-Langensteinbach aufgenommen. Damit baut das Klinikum seine Spezialisierung auf dem Gebiet der Rücken- und Wirbelsäulenerkrankungen weiter aus.

Dr. Carl Hans Fürstenberg ist Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie mit den Zusatzbezeichnungen Sportmedizin und Chirotherapie (Manuelle Medizin). Er kommt von der Uniklinik Heidelberg, wo er zuvor Leitender Oberarzt und Stellvertretender Direktor der Klinik für Paraplegiologie war. Seine medizinischen Schwerpunkte sind die Operative Paraplegiologie sowie die Minimal-invasive Wirbelsäulenchirurgie.

„Das Karlsbader Klinikum hat eine lange Tradition, die ich mit meinem Dienstantritt weiter fortführen möchte. Die Zusammenarbeit der vielen Rückenexperten birgt enormes Potential für Querschnittgelähmte“, sagt Dr. Fürstenberg. „Die Kompetenz der Ärzte, Pflegekräfte und Therapeuten werden uns ermöglichen, weiterhin die bestmögliche Behandlung anzubieten, aber auch innovative Therapien einzuführen.“

Die Paraplegiologie am Karlsbader Klinikum behandelt Patienten mit akut erlittenen  Querschnittlähmungen beispielsweise nach Unfällen, Entzündungs- oder Tumorerkrankungen. Dazu betreuen Orthopäden, Neurochirurgen, Neurologen und speziell ausgebildete Psychologen,  Therapeuten und Pflegekräfte die Patienten in der ersten Phase der Querschnittlähmung. Die Abteilung bietet mit ihrer Ambulanz die Möglichkeit einer lebenslangen Nachsorge und betreut Patienten auch bei einer notwendigen stationären Folgebehandlung. Zum Leistungsangebot gehören auch plastisch-chirurgische Eingriffe zur Behandlung von Druckgeschwüren sowie die Behandlung von neuro-urologischen Störungen und die Implantation von Medikamentenpumpen. Die Abteilung verfügt über zwei Stationen mit insgesamt 42 Betten.

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Veröffentlicht in: Nachrichten

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