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Ausgabe 2010-2



Aktuelles

Kurzmitteilungen

+++ 18.09.2010: Medical Service Tag 2010 +++ Neue Nummer der ISL-Beratungshotline zum Persönlichen Budget +++ DBS verstärkt sein Team +++ Tipps für ein neues Leben +++ 10. Jubiläum - Gemeinsam rollt's am 5.9.2010 +++ Barrierefrei-Award 2010 an BSK in Krautheim +++ Hemipelvektomie und Hüftexartikulation +++ Neue Studiengänge Orthobionik in Göttingen +++ Angebote führen durch Bodden, Haffs und Buchten +++ Prothesen reduzieren Phantomschmerzen +++

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Liebe Fußballfans,

im August startet die neue Saison. Damit Ihr wisst, was Euch in den Stadien der Erst- und Zweitligisten erwartet, haben wir die Vereine/Stadionbetreiber zu den Gegebenheiten und dem Service für Fans mit Behinderung befragt. Die Ergebnisse haben wir für Euch in der nachfolgenden Tabelle zusammengefasst.

Euer RehaTreff-Team

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Der saarländische Landesbeauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderung Wolfgang Gütlein unterstützt das Projekt (Foto: PW/RP)
Carsharing einmal anders

Bundesweit wächst das Netz von Organisationen und Firmen, die das Prinzip Carsharing anbieten. Auch die RehaTreff-Mitarbeiter nutzen das Stadtmobil in Karlsruhe/Ettlingen. Wie bereits berichtet, gibt es vereinzelt Fahrzeuge, die auf spezielle Behinderungen bestimmter Nutzer umgerüstet sind. Mietautos mit bestimmten Umrüstungen gibt es bereits seit Jahren bei Paravan und AVIS. Nun kommt eine weitere, soziale Variante: temporärer Fahrzeugverleih für Familien, in denen Menschen mit körperlicher Behinderung leben.
Die GPS, Gemeinnützige Gesellschaft für Paritätische Sozialarbeit mbH Saarbrücken, eine hundertprozentige Tochter des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes LV Rheinland-Pfalz/Saarland e.V., startet in 2010 gemeinsam mit dem Ministerium für Arbeit, Familie, Prävention, Soziales und Sport, sowie mit dem Landesbehindertenbeauftragten Wolfgang Gütlein das bundesweit einmalige Projekt "Carsharing" für behinderte Menschen. Das Carsharing richtet sich insbesondere an Familien, in denen Menschen mit schwerer körperlicher Beeinträchtigung oder Mehrfachbehinderung leben, die gleichzeitig nicht über finanzielle Mittel verfügen, sich ein eigenes Fahrzeug anzuschaffen und die weder den öffentlichen Personennahverkehr noch ein Standartfahrzeug nutzen können. Behinderten Menschen wird so die Möglichkeit gegeben, für eine bestimmte Zeit ein ihren Bedürfnissen entsprechendes Fahrzeug zu nutzen, ohne hierfür ein Nutzungsentgeld zu zahlen. Lediglich die Treibstoffkosten sind zu übernehmen.
Weitere Informationen: Sabine Wollin Tel.: 0681-92660-1; Mail: carsharing(at)gps-srp.de

 

Niklas Schenck (Foto: Konrad-Adenauer-Stiftung)
RehaTreff-Autor Niklas Schenck erhält hohe Auszeichnung für Audio-Slideshow

(wsch) Niklas Schenck (27) ist den Lesern des RehaTreff bekannt. 2006 entsprang seiner Feder die vielbeachtete Berichterstattung zu den Winter-Paralympics in Turin. Darunter war ein Bericht über den Besuch des Paralympischen Dopinglabors. Zuletzt schrieb er ein Portrait über Karl-Heinz Neuner (RehaTreff 3/2009)
Nun ging der mit 4000 Euro dotierte Platz 2 des Axel-Springer-Preis für junge Journalisten in der Kategorie Internet an den Heidelberger Studenten. Die ausgezeichnete Audio-Slideshow befasst sich auch mit dem Thema Doping: Die Lebensgeschichte der Heidi Krieger. Lange Zeit glaubt Heidi Krieger, dass Doping in der DDR nur in Einzelfällen vorgekommen sei. 1991, fünf Jahre nachdem sie Europameisterin im Kugelstoßen geworden war, hält sie ein Buch über DDR-Doping noch für Propaganda. Inzwischen ist aus Heidi Andreas Krieger geworden - und aus der Athletin ein Doping-Bekämpfer.

Zurzeit beendet Niklas Schenck sein Geographiestudium, zu dem parallel ein Stipendiat der Konrad-Adenauer-Stiftung läuft. Seine Praktika-Adressen geben einen Einblick in die Vielseitigkeit des Nachwuchstalentes: Praktika und freie Mitarbeiten bei Lokalzeitungen, SWR, FAZ (Sport & Natur und Wissenschaft), GEO Special, DRadio Wissen und RehaTreff. (hier geht es zur prämierten Slideshow: http://asp.axel-springer-akademie.de/10-internet-preis-2.html

Und das sagt Wikepedia: Audio-Slideshows sind eine multimediale Darstellungsform im Online-Journalismus. Sie bestehen in der Regel aus einer animierten Foto-Bilderstrecke, die von einer parallelen Tonspur begleitet wird. Im Gegensatz zum Video handelt es sich nicht um ein Bewegtbild, sondern um eine Aneinanderreihung klar erkennbarer Einzelbilder


 

Teilnehmer (Foto: privat)
Ich tue etwas für mich

(BZ) Schon mehrere Male habe ich an den von Wirbelwind e.V. organisierten Gesundheitstagen im Naturfreundehaus Lauenstein teilgenommen. Vier Tage ohne Fernsehen, Internet und Telefon, aber tagsüber dafür prall gefüllt - zum Beispiel mit Vorträgen über unseren Stoffwechsel und unsere Wahrnehmung und mit aktiver Bewegung wie "Energy Dance", Schwimmen und Chi Gong.
Die Abende verbringen wir zusammen mit Gesellschaftsspielen in gemütlicher Runde. Überhaupt wird die Gemeinschaft groß geschrieben. Die Mahlzeiten werden an 10-Personen-Tischen eingenommen. Schön, sich mal nicht um das Essen kümmern zu müssen und nebenbei Gespräche zu führen. Auch das gehört zur Entspannung. Nach den vier Tagen fühle ich mich kräftiger und ruhiger. Es ist nicht aufgefallen, dass ich unter 17 Teilnehmern die einzige war, die einen Rollstuhl benutzt. Und Chi Gong mache ich jetzt jeden Tag zuhause.

 

Foto: Bayern Express & P. Kühn Berlin GmbH
Geht doch! - Erster Reisebus mit behindertengerechter Ausstattung ab Werk

Die Bayern Express & P. Kühn Berlin GmbH hat jetzt einen Mercedes-Benz Tourismo mit behindertengerechter Ausstattung in Dienst gestellt. Die Besonderheit: Die vollwertige behindertengerechte Ausstattung ist direkt ab Werk geliefert worden.

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Foto: Festung Königstein gGmbH
Festung Königstein (fast) barrierefrei

Ein Rundgangsplan mit Tipps für Rollstuhlfahrer
Inmitten der malerischen Felslandschaft der Sächsischen Schweiz gelegen, gehört die Festung Königstein zu den beliebtesten Ausflugszielen in Sachsen. Heute ermöglicht die Bergfestung auch Besuchern mit Handicap einen weitgehend barrierefreien und erlebnisreichen Aufenthalt.

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Foto: Bundesagentur für Arbeit
Zentrale Vermittlungsstelle für schwerbehinderte Akademiker nimmt ihre Arbeit wieder auf

Ein Grund zur Freude! Die Vermittlungsstelle für schwerbehinderte Akademiker hat ihre Tätigkeit am 1. August 2009 in der Zentrale für Auslands- und Fachvermittlung der Bundesagentur für Arbeit (ZAV) in Bonn wieder aufgenommen.
Die Aufgabe dieser Schwerbehindertenvermittlung stellt sich in der jetzigen Konstellation wie folgt dar: Im Geschäftsbereich Fachvermittlung fördert die Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) die Integration schwerbehinderter Akademiker/innen. Hauptaufgabe ist die Unterstützung von Arbeitgebern bei der Rekrutierung auch schwerstbehinderter Fachkräfte mit Hochschulabschluss. Arbeitsagenturen und ARGEn können der ZAV besonders betroffene schwerbehinderte Stellenbewerber/innen melden, um die Akquisition der ZAV zu orientieren und um diesen Bewerber/ innen zusätzliche Integrationschancen zu öffnen.

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