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Zentrale Vermittlungsstelle für schwerbehinderte Akademiker nimmt ihre Arbeit wieder auf
Anfang 2007 strukturierte die Bundesagentur für Arbeit (BA) ihre Arbeitsvermittlung im Bereich der so genannten "besonders betroffenen schwerbehinderten Bewerberinnen und Bewerber mit akademischem Abschluss" um. Nicht mehr die damalige "Zentrale Arbeitsvermittlung" war für Vermittlungsdienstleistungen zuständig, sondern die örtlichen Arbeitsagenturen und Arbeitsgemeinschaften. In der "Zentralen Arbeitsvermittlung" verblieb vor allem der Wissenstransfer auf die örtliche Ebene.
Die Verbände behinderter Menschen protestierten gegen die Dezentralisierung der Vermittlung behinderter Menschen in akademischen und verwandten Berufen (RehaTreff berichtete). Die Proteste wurden von der Leitung der BA ganz offensichtlich ernst genommen. Die Entscheidung, die "Zentrale Auslands- und Fachvermittlung" wieder mit Vermittlungskompetenzen auszustatten, ist ein gutes Signal für schwerbehinderter Bewerberinnen und Bewerber mit Uni-Abschluss. Denn die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass nur eine zentrale Stelle das nötige Spezialwissen für eine solche Vermittlung vorhalten kann. Weitere Informationen: www.zav.de
Margit Glasow
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