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Kurzmitteilungen
18.09.2010: Medical Service Tag 2010
Unter dem Motto „Lebensqualität“ lädt Medical Service am 18.09.2010 zu seinem diesjährigen Medical Service Tag in sein Firmengebäude nach Bad Liebenzell im Nordschwarzwald ein. Das Unternehmen, das Blaseneinmalkatheter für den intermittierenden Katheterismus herstellt, bietet Besuchern mit informativen Vorträgen und zahlreichen Freizeitaktivitäten ein abwechslungsreiches Programm. Der Hersteller urologischer Medizinprodukte möchte mit dem Medical Service Tag direkten Kontakt zu Anwendern des Intermittierenden Katheterismus herstellen.
Laut Pressemitteilung von Medical Service beginnt der Tag um 10 Uhr und endet gegen 17 Uhr. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, jedoch nur nach vorheriger Anmeldung möglich. Nähere Informationen und Anmeldeunterlagen erhalten Interessenten bei Susann Sommer: ssommer@teleflexmedical.com oder telefonsich unter Tel. 07052/403-127
Neue Nummer der ISL-Beratungshotline zum Persönlichen Budget
Wie das Pressebüro der ISL e.V. meldet, ist ab dem 1. April 2010 das bundesweite Beratungstelefon zum Persönlichen Budget unter der neuen Nummer 01805/474712 (14 Cent pro Minute) zu erreichen. Bei dieser Hotline können sich behinderte Menschen, ihre Angehörigen und Interessierte durch behinderte Beraterinnen und Berater über die Leistungsform des Persönlichen Budgets montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr informieren lassen.
Außerhalb der Sprechzeiten ist ein Anrufbeantworter geschaltet. Es wird dann umgehend zurückgerufen. Die BeraterInnen können aber auch per E-Mail erreicht werden: persoenliches.budget@isl-ev.de
Bereits seit Anfang 2008 betreibt die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben – ISL e.V. - gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales - das bundesweite Beratungstelefon zum Persönlichen Budget. Mit der Durchführung des Beratungstelefons hat die ISL e.V. den Verein zur Förderung der Autonomie Behinderter – fab e.V.in Kassel beauftragt, der dieses Projekt in Kooperation mit dem Jenaer Zentrum für Selbstbestimmtes Leben – JZSL e.V. durchführt. Eine digitale Broschüre mit Tipps und Beispielen zum Persönlichen Budget ist auf der Seite www.isl-ev.de erhältlich
DBS verstärkt sein Team
Friedhelm Julius Beucher, seit Juni 2009 Präsident des Deutschen Behinderten Sportverbandes (DBS), freut sich nach einem Treffen mit Bundesinnenminister Thomas de Maiziére über die finanzielle Unterstützung zur Schaffung einer neuen Stelle beim DBS. Durch die personelle Aufstockung soll die Bewerbung Münchens als Ausrichterstadt für die Paralympischen Winterspiele 2018 unterstützt werden.
Weiter standen Fragen der Sportförderung und zur Dualen Karriere ebenso auf der Tagesordnung wie die Vorbereitung auf die Paralympischen Spiele London 2012 und die nächsten Paralympischen Winterspiele in Sochi 2014. Das erfolgreiche Abschneiden des DBS-Teams bei den Paralympischen Winterspielen in Vancouver hat die Entscheidungen pro weiterer Förderung sicherlich unterstützt.
Ebenfalls weitere Unterstützung erhält der DBS vom neuen Co-Förderer Otto Bocl aus Duderstadt. Ein entsprechender Vertrag wurde am Rande der Paralympics in Vancouver unterzeichnet. Für ihre schon seit Jahren erfolgreich gepflegte
Zusammenarbeit sei damit ein stabiles Fundament geschaffen, so der DBS in einer Presseerklärung. Als Co-Förderer des DBS will Otto Bock den Aufwärtstrend des
Behindertensports in Deutschland zukünftig noch effektiver unterstützen als bisher.
Tipps für ein neues Leben
(wp) Jährlich erleiden in Deutschland etwa 900 Menschen unfall- oder krankheitsbedingt eine Querschnittlähmung. Für die Betroffenen geht dies mit der Notwendigkeit einher, das Leben quasi komplett neu zu organisieren. Während der Rehabilitationsphase in einer Spezialklinik, die in der Regel mehrere Monate, je nachdem auch mehr als ein Jahr dauern kann, sind stets Ansprechpartner zur Hand, um die reichlich auftretenden Fragen zu beantworten. Nach der Entlassung sieht das schon anders aus. Auch wenn schriftliche Informationen das persönliche Gespräch weder ersetzen können noch sollen: Mit dem Buch „Rad und Tat / Fit im Rolli“ existiert eine Informationsschrift, die für „Neurollstuhlfahrer“ viele Informationen und Adressen bereithält, und umfassendes Hintergrundwissen zum Phänomen Querschnittlähmung und den damit verbundenen Problemfeldern vermittelt. Ein besonderer Schwerpunkt des Buches ist das Thema Sport in allen Varianten. Von der einfachen Fitnessübung bis zu Informationen über alle nur denkbaren Sportarten, die sich für Rollstuhlfahrer anbieten, vermittelt das Buch hilfreiches Wissen für einen erfolgreichen Neustart.
Am Zustandekommen des Werkes, das in regelmäßigen Abständen aktualisiert wird, waren beteiligt das Berufsförderungswerk Bad Wildbad gGmbH, die Deutschsprachige Medizinische Gesellschaft für Paraplegie DMGP, der Deutsche Rollstuhlsportverband eV. DRS, die Fördergemeinschaft der Querschnittgelähmten e.V. sowie zahlreiche Unternehmen, die Produkte rund um das Thema Rehabilitation herstellen und anbieten.
Zu beziehen ist es gegen eine Schutzgebühr von 5 Euro beim Deutschen Rollstuhl-Sportverband e.V. in Duisburg, Telefon: 0203 / 71 74 180
10. Jubiläum - Gemeinsam rollt's am 5.9.2010
Bereits zum 10. mal startet im rheinländischen Langenfeld der cSc International Langenfeld 2010. Das gemischte Rennen (Menschen mit und ohne Behinderung, unterschiedliche Sportgeräte), das mehr als andere Veranstaltungen den Anspruch auf ein Miteinander setzt, hat dazu weitere Motivationshilfe erhalten. Gründen und Frontmann Bernhard Weik erhielt für sein Engagement das Bundesverdienstkreuz. Und bereits zum zweiten Mal wird die Stiftung und Veranstaltung als "Ort im Land der Ideen" von Bundespräsident Köhler ausgezeichnet.
Mit dem Tretroller, Rollstuhl, Liegerad, Einrad, Dreirad, Adaptivbike, Handbike, Radtandem oder mit Inline Speedskatern (auch für Gehörlose) starten die Sportler auf einen überschaubaren Rundkurs. Lokale Vereinen unterstützen mit kulinarischen Spezialitäten das kleine Volksfest. Bernhard Weik mit seinem Team schafft damit Jahr für Jahr ein gemütliches, verbindendes Volksfest. Ausschreibungen, Anmeldung und weitere Informationen im Internet unter www.gemeinsam-csc.de
Barrierefrei-Award 2010 an BSK in Krautheim
Die Webseiten des Bundesverbandes Selbsthilfe Körperbehinderter (www.bsk-ev.org) ist 1. Sieger des barrierefrei-Awards 2010 in der Kategorie Barrierfreies Ehrenamt. Beispielhaft barrierefrei programmiert, speziell auf Menschen mit Behinderungen ausgerichtet, übersichtlich, intuitiv aufgebaut, gestalterisch und inhaltlich anspruchsvoll – das sind die Kategorien, in denen barrierefrei.de, das Portal für barrierefreies Bauen und Wohnen, deutschsprachige Internetseiten bewertet hat. Laut Pressemeldung des BSK ist der barrierefrei-Award der einzige Preis eines Internetportals, der für barrierefreie Programmierung, intuitive Nutzerführung und beispielhafte Annäherung an das Thema Barrierefreiheit auf deutschsprachigen Internetseiten vergeben wird.
Hemipelvektomie und Hüftexartikulation
25.-26.06.2010 Treffen in Heidelberg Mit diesen beiden Fremdworten bezeichnet man Betroffene einer Bein- oder Beckenamputation. Zitat der Veranstalter: "Wir, das Team von beinamputiert-was-geht e.V., sind selbst von diesen hohen Amputationen betroffen und möchten eine Plattform für den Erfahrungsaustausch zwischen Betroffenen, Medizinern, Technikern und Therapeuten bieten."
Aufgrund der positiven Resonanz auf das erste Hemi- & Hüftex-Treffen im letzten Jahr in Heidelberg ( RehaTreff berichtete) und der großen Nachfrage plant die Initiative "beinamputiert-was-geht.ev" 2010 eine Folgeveranstaltung. Um, wie gewünscht, mehr Zeit für den persönlichen Austausch zu bieten, starten Workshops und Ideenbörse schon Freitagnachmittag. Der Samstag steht wieder als Infotag für alle relevanten Themen zur Verfügung. Weitere Informationen und Anmeldung: info@beinamputiert-was-geht.de, Postanschrift c/o ev. Krankenpflegeverein Wössingen e.V.;Im Kronengarten 1;75045
Walzbachtal; Telefon: 017687252931
Unter www.beinamputiert-was-geht.de können Sie sich über den weiteren
Planungsverlauf informieren.
Neue Studiengänge Orthobionik in Göttingen
Die Private Fachhochschule Göttingen erweitert ihr Studienangebot. Ab Oktober 2011 wird es die Bachelor- und Masterprogramme Orthobionik geben, die praxisnah ausgerichtet Know-how an der Nahtstelle zwischen moderner Medizin und Orthopädietechnik vermitteln. Partner der PFH bei der Entwicklung der Studiengänge sind die Universitätsmedizin Göttingen, die Bundesfachschule für Orthopädietechnik (BUFA) in Dortmund und die Otto Bock HealthCare GmbH, Weltmarktführer in der technischen Orthopädie. Kontakt: Prof. Dr. Frank Albe: albe@pfh.de oder Telefon 0551-547000
Angebote führen durch Bodden, Haffs und Buchten
Neue Rubrik: Wassersportparadies Ostsee barrierefrei
Paddeltour, Segeltörn oder Rundreise - ein neuer Leitfaden für das maritime Mecklenburg-Vorpommern ist jetzt erschienen: "Wassersportparadies Ostsee" heißt die Broschüre des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern, die Urlauber durch die fünf Reviere an der 1.943 Kilometer langen Ostsee- und Boddenküste und um die 60 Inseln lotst. 43 Prozent der insgesamt 25.000 Marinas und Wasserwanderrastplätze im Land, vor allem die größeren, liegen an der Ostsee. Der neue Leitfaden führt in Form von sieben Tourenvorschlägen durch die ausführlich beschriebenen Wassersportgebiete Wismar und Mecklenburger Bucht, Rostock und Warnemünde, Fischland-Darß-Zingst, Rügen, Stralsund und Greifswalder Bodden sowie Usedom und Stettiner Haff. Darüber hinaus enthält die Broschüre 78 wassertouristische Angebote, davon sind drei barrierefrei.
Neu ist die Rubrik "Wassersportparadies Ostsee barrierefrei", die mobilitäts- und wahrnehmungseingeschränkten Urlaubern Hinweise auf barrierefreie touristische Einrichtungen wie Schiffe, Museen, Marinas und Unterkünfte gibt. Glanzlicht ist dabei das Großsegelschiff "Wappen von Ueckermünde", auf dem Rollstuhlfahrer auf Mehrtagestörns aktiv am Bordalltag teilnehmen können.
Angereichert ist die in 40.000 Exemplaren aufgelegte Broschüre zudem mit zahlreichen Karten, Fotos, Beschreibungen, Hinweisen zu Fischerei-, Angel- und Bootsführerscheinen sowie mit Informationen zu Unterkünften.
Die Broschüre ist kostenlos erhältlich beim Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern, Tel.: 0381 40 30 500, E-Mail: info@auf-nach-mv.de oder steht zum Durchblättern unter blog.auf-nach-mv.de in der Rubrik Service zur Verfügung
Prothesen reduzieren Phantomschmerzen
Das regelmäßige Tragen von Prothesen kann bei arm- oder beinamputierten Menschen die Phantomschmerzen deutlich reduzieren. Rund drei Viertel aller Betroffenen leiden unter solchen Beschwerden, wie der Wiesbadener Schmerztherapeut Uwe Kern im Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber" berichtet: Das fehlende Körperteil melde sich quälend zurück. Auch Wärme und Kälte, Brennen, Kribbeln oder Stechen empfänden einige Amputierte. Andere spürten Kleidung auf der Haut oder erlebten den fehlenden Körperteil als nackt.
Prothesen ersetzten nicht nur einen Teil der Funktion, sie minderten auch die Beschwerden, sagt Kern: "Je mehr der Patient eine Prothese trägt und sie als mit dem Körper verschmolzen wahrnimmt, desto geringer sind die Schmerzen."
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