Para-Taekwondo im Blickpunkt

Gündogan schwarzer Gürtel

Die Deutsche Taekwondo Union (DTU) verleiht dem BVB Fußballprofi und deutschen Nationalspieler Ilkay Gündogan den schwarzen Gürtel. (v.l.) Musa Cicek, DTU Vizepräsident, Ilkay Gündogan und Haşim Çelik. Foto: DTU

Vom 29.-31. März fand in Dortmund eine Paralympische Sportwoche in Kooperation mit der Bundesliga Stiftung und dem LernOrt Stadion von Borussia Dortmund statt. Inklusion am Lernort Stadion hieß konkret: die Vorstellung von Para-Taekwondo. Initiiert von der Robert Bosch Stiftung, der Bundesliga-Stiftung und Aktion Mensch fand zum Thema Inklusion ein Taekwondo Workshop, mit dem Mitinitiator Haşim Çelik (Behindertensport-Koordinator der DTU) Welt- und Europameister im Para-Taekwondo sowie Muhammed Kocer (DTU) statt. Zehn Jugendliche konnten Taekwondo kennenlernen.
Zum Abschluss der Paralympischen Woche wurde u.a. mit einer Taekwondo-Vorführung vor rund 100 begeisterten Zuschauern Taekwondo gelebt. Faszinierend für alle waren eine Rollstuhlfahrerin und ein blinder Jugendlicher, die keine Scheu hatten, sich von dieser Sportart begeistern zu lassen. Sie ließen sich in die Techniken einweisen und setzten das Gelernte fehlerfrei um. Holger Wölk vom Behindertensportverband NRW, Johannes Böing, Leiter des BVB-Lernzentrums sowie Christina Marx von der Aktion Mensch waren sich beim Thema Inklusion einig: Taekwondo zeige, wie Sport verbinde und wie Inklusion funktionieren könne.
Als prominenter Gast und sportlicher Beobachter fand sich zur Abschlussveranstaltung im BVB-Lernzentrum im Dortmunder Signal Iduna Park der Fußball-Profi Ilkay Gündogan, Integrationspate der Bundesliga-Stiftung. Er war von der Vorführung der Taekwondo Workshop-Teilnehmer begeistert. Nach einer ausführlichen Interviewrunde mit den Jugendlichen und dem BVB-Profisportler verlieh Musa Cicek (Vizepräsident der DTU) anschließend ehrenhalber Ilkay Gündogan zum Dank für seinen Einsatz zum Thema Para-Taekwondo den schwarzen Gürtel (1. Dan).
Der Fußballprofi gab allen Teilnehmern und Anwesenden folgende Botschaft mit: „Wichtig ist, dass jeder, der Sport macht, das liebt, was er tut, und mit Leidenschaft macht. Dann spielen Nationalität, Geschlecht oder Behinderung keine Rolle. Im Gegenteil: Sport verbindet, das hat die paralympische Woche am Lernort Stadion eindrucksvoll bewiesen.“

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Veröffentlicht in: Sport

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