By Oktober 10, 2014 0 Comments Weiterlesen →

Profi-Fußballer engagiert sich für Lebenshilfe

Kevin Prince Boateng besuchte jetzt die Bundesvereinigung Lebenshilfe in Berlin. Rechts von ihm Sebastian Urbanski vom Ensemble RambaZamba, links Katharina Maasberg und Addas Ahmad vom Theater Thikwa. Das Bild zeigt auch den älteren Bruder George Boateng mit seinem Sohn Jamal. Foto: Bundesvereinigung Lebenshilfe, Peer Brocke

Kevin Prince Boateng besuchte jetzt die Bundesvereinigung Lebenshilfe in Berlin. Rechts von ihm Sebastian Urbanski vom Ensemble RambaZamba, links Katharina Maasberg und Addas Ahmad vom Theater Thikwa. Das Bild zeigt auch den älteren Bruder George Boateng mit seinem Sohn Jamal. Foto: Bundesvereinigung Lebenshilfe, Peer Brocke

Was bisher kaum bekannt ist: Jamal, der sechsjährige Neffe des Weltklasse-Fußballers Kevin Prince Boateng (27) hat das Down-Syndrom. Der Schalke-Profi mit Berliner Wurzeln möchte sich daher für Menschen mit Behinderung engagieren und den Verein Lebenshilfe in seiner Arbeit unterstützen. Jetzt kam er zu einem ersten Besuch in die Bundesgeschäftsstelle der Lebenshilfe am Leipziger Platz in Berlin und traf dort einige junge Leute mit Down-Syndrom. Begleitet wurde Kevin Prince Boateng von seinem älteren Bruder George und dessen Sohn Jamal.

Die Brüder Boateng zeigten sich beeindruckt von den Lebensläufen der jungen Berliner mit Down-Syndrom, die sie bei der Lebenshilfe kennen lernten. Darunter waren mit Katharina Maasberg und Addas Ahmad vom Theater Thikwa sowie mit Sebastian Urbanski vom Ensemble RambaZamba drei Schauspieler mit großer Bühnenerfahrung. Sebastian Urbanski hatte sogar schon verschiedene Filmrollen und ist gerade gemeinsam mit Kai Pflaume mit dem Lebenshilfe-Medienpreis BOBBY 2014 ausgezeichnet worden – für den NDR-Vierteiler „Zeig mir Deine Welt“, der 2013 im Ersten lief. „Wenn ich Sebastian so erlebe, dann bin ich sehr zuversichtlich, dass auch mein Neffe später einmal eine so selbstbewusste Persönlichkeit werden kann“, sagte Kevin Prince Boateng. Sein Bruder George schätzt an Menschen mit Down-Syndrom, „dass es ihnen nicht wichtig ist, ob du ein schönes Auto fährst oder viele Häuser hast – sie lieben dich, wie du bist“.

 

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Veröffentlicht in: Nachrichten

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