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RehaTreff Archiv |
 |  |  | Ausgabe: 2006-1 |  |  |  |
Die Bahn kommt
Ob sie auch für Menschen mit Behinderungen kommt, dieser Frage ist Margit Glasow nachgegangen.
Lesen Sie die Erlebnisse von Annett, die sich auf ihre allwöchentliche Pendelfahrt von Freiberg nach Dresden begibt.
2004 wurde der Kundenbeirat der DB gegründet. Hans-Joachim Wöbbeking, selbst Rollstuhlfahrer, ist Sprecher des Kundenbeirates der Deutschen Bahn AG und hat sich die Mobilitätszentrale in Schwerin angesehen.
Mit Ellen Engel von der Kontaktstelle für kundenbezogene Behindertenangelegenheiten hat sich Margit Glasow über das Programm der Bahn bis 2010 unterhalten (das komplette Interview im PDF).
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Barrierefreie Naturerlebnisse
In Kanada und anderen angloamerikanischen Staaten ist es längst selbstverständlich, Freizeitangebote in natürlicher Umgebung weitestgehend für alle Menschen zugänglich zu machen. Auch in unserem Land stellen sich die Kommunen und Verbände zunehmend auf Gäste mit einem Handicap ein und konzipieren ihre Angebote barrierefrei.
Menschen mit einem Handicap möchten ihren Urlaub in einer intakten Landschaft und dem Klima des Meeres genießen können. Der Aufenthalt am Meer ist für Menschen mit Behinderungen weit schwieriger umsetzbar als für viele andere Urlauber. In unserem Serviceartikel möchten wir Ihnen Möglichkeiten für barrierefreie Naturerlebnisse am Wasser vorstellen.
In unserem Artikel finden Sie zusätzlich Hinweise zu anderen Freizeitmöglichkeiten am und auf dem Wasser, beispielsweise über barrierefreie Kanutouren auf dem Finowkanal in Brandenburg, die historische Schaufelraddampferflotte, mit deren Dampfern Sie auf der Elbe von Seußlitz über Dresden bis Decin in der Tschechischen Republik fahren können oder über den Handicap Anglerverband Deutschland e.V., der ein Verzeichnis rollstuhlgerechter Angelplätze herausgegeben hat.
Lesen Sie mehr und erleben Sie erholsame Stunden ohne Hindernisse am und auf dem Wasser…
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Menschen mit Glasknochen
Als Osteogenesis imperfecta (gr: unvollkommene Knochenbildung), auch bekannt als Glasknochenkrankheit, wird eine Gruppe von angeborenen Erkrankungen bezeichnet, denen vor allem eins gemeinsam ist, dass die Knochen der Betroffenen leicht brechen.
OI resultiert aus einer Veränderung der chemischen Zusammensetzung oder Produktion von Kollagen. Kollagen ist ein "Proteinkleber", der das Körpergewebe zusammenhält und den Knochen Halt und Festigkeit gibt. Es ist das Hauptprotein im Knochen. Es gibt verschiedene Arten von Kollagen. Eines der wichtigsten ist das Kollagen Typ 1. Ist die Produktion von Kollagen im Knochen gestört, werden diese brüchig und verformen sich. Obwohl es keine Heilung für OI gibt, kann die frühe Diagnose und Behandlung helfen, die Symptome der Krankheit zu vermindern und Komplikationen zu verhindern.
Menschen mit Osteogenesis imperfecta (OI) brechen sich schon bei kleinen Unfällen, ja mitunter sogar bei den geringsten Kraftanstrengungen die Knochen. Es scheint, als würden die Knochen wie Glas zerspringen. Deshalb spricht der Volksmund auch oft von der Glasknochenkrankheit. Es gibt in Deutschland etwa 4000 bis 6000 Menschen, die diese Krankheit haben. Margit Glasow beschreibt anhand von drei Lebensmodellen, dass trotzdem ein weitgehend normales Leben möglich ist.
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Sledge Eishockey
(übersetzt: Schlitten-Eishockey) ist eine Paralympische Sportart, die vom Eishockeysport abstammt. Das Spielfeld, die Kleidung und die meisten Spielregeln entsprechen denen des Eishockeys. Der einzige Unterschied besteht in der Fortbewegung, da sich die Sledge-Eishockey-Spieler nicht auf Schlittschuhen, sondern auf kleinen Schlitten bewegen. Zur Beschleunigung nutzen die Spieler zwei kurze Schläger, die am Ende mit Spikes besetzt sind. Ein Spiel ist in drei Drittel von je 15 Minuten geteilt.
Unsere Redaktionsteam – Niklas Schenck, Joachim Schermuly und Sebastian Stumpf – hat das paralympische Turnier in Turin besucht und konnte begeistert erleben, wie sich diese schnelle Sportart zum wahren Publikumsrenner gemausert hat.
Endstand Sledge-Eishockey Paralympics Turin 2006
4. Deutschland
1. Kanada
2. Norwegen
3. USA
5. Japan
6. Schweden
7. GBR
8. Italien
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 Die "Lord Nelson"
Wo sind all die Delphine geblieben
Mit einem Traum fing alles an. Den Traum einer Reise über den Atlantik von Kanada bis nach England mit dem Segelschiff „Tenacious“, einem Dreimaster Rahsegler, hat sich Annette Abra-minko im vergangenen Jahr erfüllt. In ihrem Rei-sebericht „Wo sind die Delphine geblieben?“ be-richtet die Rollstuhlfahrerin über ihren Segeltörn quer über den Atlantik.
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