Sportmuseum präsentiert „jungen Blick“ auf die Paralympics

Deutsches Sport- und Olympiamuseum

Das Deutsche Sport- und Olympiamuseum Köln. Foto: DSOM

Direktor Andreas Höfer begrüßte Präsidenten und Vorsitzende, vor allem aber begeisterte und begeisternde Kinder. Sie nämlich waren die Hauptpersonen bei der Eröffnungs-Matinee zur Ausstellung „Paralympics: Sport ohne Limit“ im Deutschen Sport & Olympia Mu-seum. Namentlich die Schülerinnen und Schüler der Montessori-Schule in Köln, die in einem gemein-samen Projekt mit dem Museum und in verschiedenen Begegnungen mit Athletinnen und Athle-ten, wie dem herausragenden Weitspringer Markus Rehm, die Bedeutung des Behindertensports und seines großen Festes, den Paralympics erarbeitet haben. Ihre Erfahrungen und Erkennt-nisse sind, etwa in Form von Videos, in die Ausstellung integriert.

„Kinder und Jugendliche“, so Höfer, „erklären die Paralympics. So entwickelt sich eine überra-schende Perspektive, gleichsam ein jugendlicher Blick auf ein Thema, das uns in diesem Som-mer, Stichwort Rio de Janeiro, auch im Museum intensiv beschäftigen wird.“ Eben davon zeigten sich auch der Präsident des Deutschen Behindertensportverbandes, Friedhelm Julius Beucher und die Vizepräsidentin des Deutschen Olympischen Sportbundes, Prof. Gudrun Doll-Tepper, sehr angetan.

Die Ausstellung informiert auf anregende Weise und in Form von Thementafeln und ausgewähl-ten Exponaten über die Geschichte und Bedeutung des großen Sportfestes der Menschen mit Behinderung und bietet zudem die Gelegenheit, die spezifischen Bedingungen eingeschränkter Bewegungsfähigkeit selbst zu erfahren. So stehen etwa Sportrollstühle zur Nutzung bereit, die gelegentlich auch auf dem Museumsdach zum Einsatz kommen.

So fand etwa ein Angebot des ortsansässigen Vereins „Körbe für Köln“ große Resonanz, der den Besucherinnen und Besuchern des Hauses die Gelegenheit bot, Basketbälle im Sitzen zu ver-senken. Für Sonntag, den 4. September, also wenige Tage vor Eröffnung der Paralympics in Rio, ist ein „paralympischer Aktionstag“ im Museum vorgesehen, bei dem zahlreiche Aktivstationen zum Mitmachen und Ausprobieren einladen.

Die Ausstellung selbst ist bis zum 31. Juli im Deutschen Sport & Olympia Museum zu sehen.

DOSB

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