„Invictus Games“: Medaillen für Deutsches Team

Vom 8. bis zum 12. Mai vollbrachten 21 deutschen Athleten bei den „Invictus Games“ in Orlando/Florida sportliche Höchstleistungen. Bei dem Event handelt es sich um eine Sportveranstaltung für kriegsversehrte, verletzte und erkrankte Soldatinnen und Soldaten. 500 Sportler aus 14 Nationen traten in zehn Disziplinen wie Rudern, Radfahren, Bogenschießen oder Rollstuhl-Basketball gegeneinander an.

Stolze zwei Medaillen gelang es der deutschen Mannschaft innerhalb der fünf Tage zu ergattern: Hauptfeldwebel Kai Cziesla gewinnt die Silbermedaille beim Rudern und  Hauptfeldwebel Naef Adebahr die Bronzemedaille beim 200-Meter-Lauf.

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Hauptfeldwebel Kai Cziesla (links) gewinnt die Silbermedaille im 4-Minuten-Rudern in der offenen Kategorie IR 6. (Quelle: Bundeswehr/Wilke)

Begleitet wurde das Deutsche Team von Dr. med. Rainer Schubmann, Chefarzt der Dr. Becker Klinik Möhnesee. In Möhnesee behandelt er zusammen mit seinem interdisziplinären Team schon seit über 15 Jahren Bundeswehrsoldaten, die aus ihrem Auslandseinsatz heimgekehrt sind. „In meiner über 40-jährigen Tätigkeit als Reserveoffizier und meinem Einsatz als Mannschaftsarzt bei den Invictus Games ist mir die ‚Operation Heimkehr‘ eine Herzensangelegenheit. Sport und Sporttherapien sind ein zentraler Teil des Weges zur Reintegration von Heimkehrern und zur Rehabilitation von verwundeten, verletzten und erkrankten Soldaten – sowohl bei sichtbaren als auch bei unsichtbaren Wunden“, sagt Dr. Schubmann.

AWS/PM

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