By März 6, 2014 0 Comments Weiterlesen →

Paralympics-Werkstätten in Sotschi

Werkstatt Mountain Village (2)

Paralympics-Werkstatt in den Bergen: Für einen Sportler wird der Schaft seiner Unterschenkelprothese erneuert. (Foto: Ottobock)

Technischer Service für 600 Athleten aus 47 Ländern
Die heiße Phase für 28 Orthopädietechniker hat in Sochi wenige Tage vor der Eröffnungszeremonie der Paralympischen Winterspiele (Freitag, 7. März) begonnen. Jeden Tag treffen weitere der 600 Athleten aus 47 Ländern ein, so wie am Dienstag die deutsche Mannschaft. Viele Sportler steuern dann die Werkstätten an, die das Medizintechnikunternehmen Ottobock als offizieller Service Provider seit Montag geöffnet hat. Zwei dieser Werkstätten befinden sich in den beiden Sportlerdörfern an der Küste und in den Bergen, weitere kleinere direkt an den Wettkampfstätten. Insbesondere in der Arena für das Schlitten-Eishockey lässt die Erfahrung jede Menge Arbeit für die Experten an den Schweißgeräten erwarten. Ottobock ist seit 1988 in Seoul bei allen Sommer- und Winterspielen mit dabei.
Die Athleten nutzen diese Hilfe, wenn bei der Anreise ein Transportschaden am Sportgerät aufgetreten ist. Andere lassen vor den letzten Trainings noch einmal prüfen, ob die Technik für die Belastung im Leistungssport richtig eingestellt ist. Nicht selten fällt aber auch unmittelbar beim Wettkampf Reparaturbedarf an. Neben Routinereparaturen hat es in Sochi bereits anspruchsvolle Aufgaben gegeben, die erfahrene Experten fordern. Das reicht von der Fertigung eines neuen Schafts für eine Unterschenkelprothese bis zur Feinjustierung von Orthesen. 11.000 Ersatzteile und 3 Tonnen Werkstattausrüstung hat Ottobock nach Sochi
transportiert.

Die 28 Techniker kommen aus 11 Ländern, so dass die meisten Sportler in ihrer Muttersprache bedient werden können. „Für Sochi 2014 haben wir erneut ein globales Team mit den besten Technikern zusammengestellt. Indem sie sich um Reparaturen und Wartungen kümmern, können sich die Athleten voll und ganz auf ihre Wettkämpfe konzentrieren“, erklärt der geschäftsführende Gesellschafter von Ottobock, Professor Hans Georg Näder.

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Veröffentlicht in: Nachrichten

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